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Ausradiert? - Wie die Literatur der DDR verschwand

Produkttyp Ausgabe

Hardcover
Warum so viele ostdeutsche Schriftsteller aus dem kollektiven Gedächtnis verschwunden sindAls die DDR unterging, kam es fast über Nacht zur Demontage der gesamten ostdeutschen Literatur. Millionen Bücher wurden vernichtet, Verlage und Betriebe für wenige D-Mark veräußert, Bibliotheken geschlossen. Die Bewertung des schriftstellerischen Schaffens erfolgte nicht nach ästhetischen Maßstäben, sondern nach ideologischen. Autorinnen und Autoren wurden pauschal als 'staatsnah' oder '-fern' eingeteilt und aus dem kollektiven Gedächtnis verbannt. Das hatte traumatische Folgen, nicht nur für die Diffamierten.
Carsten Gansel zeigt exemplarisch, warum der Westen im Osten bis heute als dominant und übergriffig empfunden wird. Er wirbt für einen anderen Blick auf die DDR-Literatur und die Ostdeutschen, inklusive einer Rehabilitierung.
Von Christa und Gerhard Wolf bis Uwe Johnson, von Werner Bräunig bis Gerti Tetzner, von Brigitte Reimann bis Fritz Rudolf Fries, von Irmtraud Morgner bis Ulrich Plenzdorf, von Volker Braun bis Jenny Erpenbeck.

Produktdetails:


  • Autor:in: Carsten Gansel
  • Erscheinungsdatum: 18.03.2026
  • Sprache: Deutsch
  • Seitenumfang: 383 Seiten
  • ISBN: 9783150115664
Verlagskontakt: Philipp Reclam jun. Verlag GmbH | Siemensstraße 32 Ditzingen | DE | E-Mail: info@reclam.de
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Produktspezifikation
AttributbezeichnungAttributwert
Produkt Details
SpracheDeutsch
FormatHardcover
Geografischer BezugOstdeutschland, DDR
EpochenZweite Hälfte 20. Jahrhundert (ca. 1950 bis ca. 1999)
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